In Peru

Schwester Anna mit Kindern im Projekt Miramar

Das Bild zeigt Schwester Barbara mit zwei peruanischen Mädchen in Pachacutec, einem typischen Hüttenviertel von Zuwanderern aus den Anden und dem Regenwald, ganz im Norden von Lima gelegen. Seit 2008 sind hier Ursulinenschwestern tätig  und seit dem Jahr 2017 besitzen sie dort eine einfache Holzhütte, wo einige von ihnen an den Wochenenden leben und für die Menschen, vor allem Kinder, "da" sind.

Den Schwerpunkt der Arbeit der Schwestern bildet das Projekt "MIRAMAR" (Ceneg San Jose) , das sich im Elendsviertel San Miguel zentral in der peruanischen Hauptstadt befindet. Hier gibt es seit 1962 einen Kindergarten und eine Grundschule. Die Kinder aus dem Elendsviertel werden im Projekt auch durch eine eigene Küche verpflegt. Außerdem findet einmal in der Woche eine Sprechstunde mit einem Arzt statt, sodass eine medizinische Grundversogung gegeben ist. 

Schwester Erika vor dem Eingang zum Projekt "MIRAMAR"

Hilfsaktionen für in Not geratene Menschen

Neben den beiden Projekten in San Miguel (MIRAMAR) und in Pachacutec organisieren und starten die Ursulinenschwestern auch immer wieder Aktionen für bedürftige Menschen in Peru - sowohl in Lima als auch speziell nach Naturkatastrophen außerhalb der peruanischen Hauptstadt (z.B. Erdbeben in Piura im Süden des Landes). Während der Covid-Pandemie haben sie beispielsweise 2021 die Bevölkerung in Pachacutec mit Kartoffeln und Gemüse versorgt.