Treffen mit Schwester Erika

Aus familiären Gründen war Schwester Erika aus Lima im März kurzfristig nach Deutschland gekommen, um ihre Geschwister zu treffen.
Wir hatten deshalb am 12.3. die
Möglichkeit, im Rahmen eines Schulbesuches einige Stunden mit ihr zu verbringen. Natürlich standen auch Fragen zur aktuellen Situation in Lima im Vordergrund.
Die politische Lage in Peru ist momentan sehr angespannt, denn es stehen mal wieder Neuwahlen an. Ungeachtet dessen läuft die Arbeit im Projekt "Miramar" erfolgreich weiter, wobei Umbauarbeiten durch etliche staatliche Vorgaben erschwert werden. Etwas mehr in den Vordergrund kommt das Projekt "Pachacutec", wo die Schwestern jetzt ein Grundstück erwerben werden, um ein "festes Gebäude" zu errichten. Außerdem soll gleichzeitig die Kapelle ausgebaut werden, um den bedürftigen Familien 
mehr Platz zu bieten.


Jürgen Schmitz

Neue Kooperationsschule!

Wir freuen uns sehr darüber, dass wir die Grundschule Mühlenberg Arnsberg-Hüsten als weitere Kooperationsschule gewinnen konnten.
Das Bild zeigt die offizielle Übergabe der Kooperationsvereinbarung am 09.Januar 2026 durch Harald Prattki an die beiden Lehrerinnen Eva Becker und Maeve Karger (v.l.n.r.), die als Ansprechpartnerinnen fungieren.
Die Grundschule veranstaltet jedes Jahr einen Trödelmarkt der 4er- Klassen, die Spielzeug zugunsten MIRAMAR ihren Mitschülerinnen und Mitschülern verkaufen. 
EINE TOLLE IDEE!!

Harald Prattki

Jahreshauptversammlung am 03.07.2025

Unser Verein ist weiterhin sehr aktiv und konnte an diesem Abend sogar ein neues Mitglied begrüßen. Tolle Bilder und Impressionen aus Lima und von den Ursulinen wurden den Anwesenden präsentiert, der Geschäftsbericht beeindruckte uns sehr positiv und der Abschluss verlief bei Fingerfood und anregenden Gesprächen in gemütlicher Runde.  

Eindrücke vom Peru-Austausch:

Das SUG in Lima  (18.10. - 08.11.2024)


Im Oktober 2024, nach einem langen Flug, wurden 17 Schülerinnen des St.-Ursula-Gymnasiums Neheim in der Partnerschule Colegio Santa Ursula in Lima mit Ballons, Blumen und selbst gestalteten Plakaten von ihren peruanischen Gastschwestern und deren Familien sowie den Schwestern des Konvents freudig begrüßt.
Dieselbe Freundlichkeit und Offenheit erfuhren wir auch bei unseren vier Besuchen im Projekt MIRAMAR im Elendsviertel San Miguel. Die Schülerinnen/Schüler und ihre Lehrkräfte hatten sich vorbereitet und ihre Klassenräume geschmückt mit deutschen Spruchbändern. Ferner begrüßten sie uns mit Liedern, Darbietungen und gemeinsamen Aktivitäten. Schwester Erika begleitete uns und konnte die Arbeit im Projekt näher erläutern. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurde von Herrn Prattki und einigen Schülerinnen ein Spendenscheck in Höhe von €10.000 als Spende der Schulgemeinde des St.-Ursula-Gymnasiums überreicht. Wie dringend diese finanzielle Unterstützung benötigt und gut investiert wird, konnten die Schülerinnen von den Schwestern hören und auch selbst erfahren während eines Rundganges im Viertel mit Besuchen bei Familien der Kinder.

Pachacutec - ein Elendsviertel nördlich von Lima

Wir konnten die tatkräftige Hilfe der Schwestern auch in Pachacutec sehen, als wir Schwester Barbara dort bei ihrer Arbeit begleiten und Familien treffen konnte, die sie dort mit Nahrungsmitteln unterstützt und auch seelisch und religiös begleitet. Die schwierigen Lebensumstände von Familien dort im staubigen Vorort ohne Wasserleitungen und in selbst errichteten "Häuschen" zu sehen, hinterlässt bei uns bleibende Eindrücke und fördert Empathie und Nachdenklichkeit angesichts der großen sozialen Unterschiede in Peru und auch in Lima selbst, wo die Schülerinnen bei ihren Gastfamilien denselben Lebensstil wie zuhause vorfanden.
Im besten Falle entsteht durch diese persönliche Erfahrung Respekt und tatkräftiges Engagement für die Menschen, die unter solchen Verhältnissen leben und sich und ihren Kindern eine Zukunft aufbauen wollen.

Der dreiwöchige Aufenthalt in Lima war ein Ausflug in eine andere Welt und eine Lehrstunde!

(Erlebnisbericht  einer Mitreisenden)

Am 11.Juli 2024 haben wir auf Einladung der Ursulinenschule in Fritzlar unseren Verein der Schulleitung vorstellen können und außerdem auf dem Schulfest präsentiert. Die Arbeitsgruppe von Frau Küßner (Bild links) hatte mehrere sehr informative Kollagen erstellt, um der gesamten Schulgemeinde einen Einblick in die Arbeit der Ursulinenschwestern in Lima zu geben. Seit vielen Jahren unterstützt die Ursulinenschule das Projekt "Miramar" und dabei ist Frau Küßner sehr engagiert und aktiv, indem sie Schüler/Schülerinnen ihrer Klassen sowie Eltern -vor allem zur Weihnachtszeit-  immer wieder motiviert, sich für die Kinder und Jugendlichen in Miramar einzusetzen. Unterstützung findet sie auch im Kollegium ihrer Schule. So gelangen regelmäßig Spendengelder nach Lima.
Ursulinenschwestern aus Fritzlar waren in den 30er-Jahren des 20. Jahrhunderts nach Lima ausgewandert und hatten dort in der peruanischen Hauptstadt eine "Schule für Mädchen" gegründet und aufgebaut. Später errichteten Sie das Sozialprojekt "Miramar" in einem Elendsviertel von Lima.

Jürgen Schmitz



Gespräch mit Schwester Erika

Der Vorstand hatte am  Montag, den 24.06.2024, die Möglichkeit mit Schwester Erika ein
längeres Gespräch zu führen. Hierbei ging es natürlich um die aktuelle Situation in Lima bzw. Peru. Der Konvent umfasst zur Zeit noch 14 Schwestern, wovon 4 in San Miguel im Projekt "Miramar" wohnen. Wir konnten erfahren, dass die Regierung diverse Bauauflagen für alle Schulen bestimmt hat, wovon auch das Colegio San Jose im Projekt betroffen ist.
Unter anderem stehen Umbaumaßnahmen zur Vergrößerung von Klassenräumen an. Außerdem muss das Dach der Schulgebäude erneuert werden, sodass größere Investitionen anstehen. In Pachacutec möchten die Ursulinen ein kleines Grundstück erwerben, um die bisherige "Holzhütte" einerseits zu vergrößern und dabei aber auch die Bausubstanz zu verbessern. Problematisch ist hier immer noch die Versorgung mit Strom und Wasser. Die Schwestern Barbara und Lina leben an den Wochenenden in Pachacutec, wo sie unter anderem Firmunterricht anbieten. Missionsarbeit haben die Schwestern in den Anden geleistet, wo sie in der Pfarrei Izcuchaca (nahe Huancayo) einen Speisesaal für die ländliche Bevölkerung haben bauen lassen.
Durch dieses Gespräch konnten wir "aus erster Hand" erfahren, wie sich die aktuelle Situation in den Projekten darstellt. Am Samstag, den 29.06., ist Schwester Erika mit der Austauschgruppe vom Colegio Santa Ursula nach Lima zurückgekehrt und wir freuen uns auf ein Wiedersehen im Oktober, wenn der Gegenbesuch in Peru stattfindet.

Jürgen Schmitz

Besuch in Sinzig

Am Mittwoch, den 26.06.2024, konnten wir am Rhein-Gymnasium in Sinzig die Arbeit der Ursulinensachwestern in Lima mit dem Schwerpunkt "Miramar" vorstellen. Das Gymnasium unterstützt  unter der Federführung von Klaus Karpstein seit 1981(!) die Arbeit der Ursulinen in Lima. (siehe Aktivitäten!)
Aktive Schüler/innen der "Eine-Welt-AG" waren zu einer Schulkonferenz (Lehrer und Eltern) eingeladen und zeigten sich sehr interessiert an den kommentierten Bildern aus dem Projekt und stellten ebenso wie einige Lehrer Nachfragen zur Situation im Sozialprojekt "Miramar".

Das nebenstehende Bild zeigt Klaus und Brigitte Karpstein vor einer Stellwand der AG im Foyer des Rhein-Gymnasiums in Sinzig.

Schwester ERIKA in Deutschland !!

Seit dem 10. Juni 2024 ist Schwester Erika in Deutschland und besucht ihre Familie in Soest und in diesem Zusammenhang auch das St. Ursula- Gymnasium in Neheim. Letztmalig war Schwester ERIKA 2019 auf Einladung des AK "Unsere Welt" in Deutschland, als der Arbeitskreis sein 25-jähriges Jubiläum feierte. Die lange und anstrengende Reise aus Südamerika -u.a. 12-stündiger Non-Stop-Flug von Lima nach Amsterdam- wurde erleichtert durch die "Mitreisenden" des Austauschprogrammes zwischen dem Colegio Santa Ursula in Lima und dem SUG in Neheim. Der Begrüßungsabend im St. Ursula Gymnasium war für Schwester Erika ein willkommener Anlass, Kontakt zu den Austauschschülerinnen aufzunehmen.

Bild unten: Schwester Erika neben Bertin Kotthof (Schulleiter SUG) / Jaqueline Goretzki und Harald Prattki (weiße Shirts) als Betreuer des Austauschprogramms und Vorstand AMISTAD) /
Erika Camacho und Gertrud Böhmer (rechts), die beiden peruanischen Lehrerinnen.

"Erfahrungsreiche Begegnungen"

Im März haben wir uns - nach langer Coronapause - endlich wieder auf den Weg von Osnabrück nach Lima gemacht. Mit 16 Schülerinnen der Angelaschule haben wir unser Miramar-Projekt besucht. Mit Sr. Barbara sind wir auch nach Pachacutec gefahren und haben gesehen, wie die Familien dort leben müssen, in ihren Hütten auf sandigen Hügeln, größtenteils ohne Strom- und Wasseranschluss. Sie haben uns erzählt, wie wichtig es ist, z.B. einen Wassertank zu haben, um ausreichend Wasser für den täglichen Bedarf speichern zu können. In der Grundschule San Jose im Projekt "Miramar" konnten wir hautnah miterleben, welch gute und wichtige Arbeit die Schwestern und Lehrer*innen dort mit den Kindern leisten. Einige Familien zeigten uns auch ihre einfachen, ärmlichen Unterkünfte. Bei einem kleinen Festakt, mit dem wir in San Jose von den Kindern mit Tänzen und Gesängen begrüßt wurden, konnten wir Spenden, die die Schülerinnen durch ihre Aktionen erhalten hatten, überreichen. Außerdem konnten wir auch einen Scheck von Eltern mit einer großen Spendensumme (2.800€)  übergeben.
In sehr bewegenden Worten bedankte sich Madre Maria für unseren Besuch und schilderte, wie wichtig unsere Spenden seien.

(Andrea Tüllinghoff)

Das St.-Ursula-Gymnasium in Neheim hat am 20.11.2023 als erste Schule mit uns eine Kooperationsvereinbarung getroffen, die eine Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen umfasst. Hierzu gehören unter anderem eine Unterstützung der schulischen Arbeit bezüglich nachhaltiger Entwicklung, besonders in Peru / Hilfe bei Aufenthalten im Sozialprojekt der Ursulinen / Verwaltung und Transfer von Aktionserlösen und/oder Spendengeldern für Peru.

Der Schulleiter Bertin Kotthoff (rechts im Bild) sieht in der Zusammenarbeit mit dem Verein auch die Chance für  neue Impulse im Schulalltag.

Ansprechpartner für den Verein sind Harald Prattki (Bild links), Jaqueline Goretzki und Katrin Schlüchtermann.

Spendenübergabe am SUG Neheim

Am 07.09.2023 fand am St. Ursula-Gymnasium in Neheim die symbolische Übergabe von 14.500€ durch den Arbeitskreis "Unsere Welt" statt. Diese stattliche Summe ist das Ergebnis der alljährlich durchgeführten Aktion "Arroz con leche" (Reis mit Milch), die zur Ernährung der Kindergartenkinder im Projekt "Miramar" durchgeführt wird. 
Erstmalig konnten wir an diesem Tag unser neues "Rollup" präsentieren.

Am 10.08. 2023 fand unsere Jahreshauptversammlung im Rodelhaus in Neheim statt. In einer harmonischen und familiären Atmosphäre wurden Aktivitäten des vergangenen Geschäftsjahres vorgetragen und wir konnten den anwesenden Mitgliedern mitteilen, dass wir im Juli den stolzen Betrag von 43.000€ an das Projekt "Miramar" überweisen konnten. Das Geld wird für die Ernährung der Kindergarten- und Schulkinder, für plötzlich in Not geratene Familien sowie die medizinische Versorgung verwendet werden. Die Spendensumme kam durch verschiedene Aktionen der beteiligten Schulen und durch private Spender zusammen.    HERZLICHEN DANK AN ALLE!!!
Der Verein hat mittlerweile 29 Mitglieder und die Versammlung hat beschlossen, dass wir den engagierten Schulen vorschlagen werden, "beitragsfreie Mitglieder" zu werden.
Nachdem die Tagesordnung "abgearbeitet" war, fanden noch Gespräche in gemütlicher Atmosphäre bei Fingerfood und Getränken statt. 

Neues aus Lima

Schwester Rosana (siehe Bild links) hat einen Dankesbrief mit angehängten Weihnachtsgrüßen an den Verein und Förderer des Projektes "MIRAMAR" gesendet. Der Brief ist von einem Lehrer im Colegio Santa Ursula in San Isidro übersetzt worden. Den Brief könnt ihr hier lesen:

AKTUELLES

An dieser Stelle informieren wir euch über Neuigkeiten in unserem Verein und von den Ursulinenschwestern in Lima/Peru.



  • Am 04.08.2022 feierten wir unser "Einjähriges" im Rodelhaus in Neheim. Zur Jahreshauptversammlung kamen auch Gründungsmitglieder aus Sinzig - herzlichen Dank nochmals für euer außergewöhnliches Engagement! Erfreulich war auch, dass wir eine neues Mitglied bei AMISTAD begrüßen durften.


  • Am 08.08.2022 haben wir auf Einladung von Herrn Kotthoff, Schulleiter am SUG, den Verein AMISTAD dem Lehrerkollegium vorgestellt. In diesem Zusammenhang konnten wir 4 neue Mitglieder gewinnen! 


  • Am 02.09.2022 präsentierte sich unser junger Verein erstmalig mit einem Informationsstand auf dem Marktplatz in Neheim. Etliche interessante Gespräche bei peruanischen Getränken führten auch zu zwei neuen Mitgliedern.